Planung für Mobilitätsgerechtigkeit

Das Seminar „Planning for Mobility Justice“ befasst sich mit zentralen Fragen der Mobilitätsgerechtigkeit, Chancengleichheit und Inklusion in der Verkehrs- und Stadtplanung. Es ist als interaktives, praxisorientiertes Seminar konzipiert, in dem Studierende in Kleingruppen zusammenarbeiten und konkrete Mobilitätsherausforderungen untersuchen, mit denen von Ausgrenzung bedrohte Gruppen konfrontiert sind. Jede Gruppe bearbeitet eine reale Mobilitätsproblematik und analysiert diese aus einer Gerechtigkeitsperspektive, wobei Barrieren, gelebte Erfahrungen, institutionelle Rahmenbedingungen sowie mögliche planerische und politische Handlungsansätze berücksichtigt werden.
Ein zentrales Element des Seminars ist sein ko-kreatives Format. Die im Seminar behandelten Herausforderungen werden gemeinsam mit externen lokalen Initiativen, Organisationen und Partnern entwickelt und basieren auf deren gelebten Erfahrungen, professioneller Expertise oder ihrer Arbeit in Interessenvertretung und Advocacy. Dadurch wird sichergestellt, dass die studentischen Projekte in realen Kontexten verankert sind und aktuelle gesellschaftliche sowie planerische Debatten widerspiegeln.
Externe Partner im Wintersemester 2025/2026:
Mobilitätsreferat (Landeshauptstadt München), Behindertenbeirat (Landeshauptstadt München), Seniorenbeirat (Landeshauptstadt München), Kreisjugendring München-Stadt, Hans Sauer Stiftung, Beratungsstelle Barrierefreiheit (Bayerische Architektenkammer), ReMix-Projekt von MCube – Munich Cluster for the Future of Mobility in Metropolitan Regions, Kultur & Spielraum e.V., Internationale Bauausstellung München (IBA-M), Schwalbe Stiftung.
Projekte der Studierenden (Winter 2025/2026)
Es haben drei Studierendengruppen die folgenden Mobilitätsherausforderungen untersucht:
Seminarkontext und Evaluation
Das Seminar wurde erstmals im Wintersemester 2025/2026 im Rahmen der TUM Project Week Initiative angeboten und als semesterbegleitender Kurs (12 Wochen) durchgeführt. Aufgrund seines projektbasierten Charakters ist das Seminar als Lern- und Experimentierrraum angelegt, der eine systematische Evaluation und eine iterative Weiterentwicklung ermöglicht.
Erkenntnisse aus dem Feedback der Studierenden, den Rückmeldungen der externen Partner sowie aus Lehrbeobachtungen werden gesammelt und genutzt, um Format, Inhalte und Methoden des Seminars weiterzuentwickeln. Eine Zusammenfassung der Evaluationsergebnisse und zentralen Erkenntnisse wird im Sommer 2026 auf dieser Seite veröffentlicht.
Kontakt
Bei Fragen können Sie sich gerne an Lea Zuckriegl wenden (lea.zuckriegl(at)tum.de).



